Inhalation mit Sole

Soletherapie in der Solebox oder Salzkammer


Gesunde und zufriedene Pferde - das wünschen wir uns!

Soleinhalation

Einfach und bezahlbar - für jeden möglich!

Schnell und einfach ist ein Pferdeanhänger in eine Salzkammer umgebaut. Oder auch wenn Ihr Pferde ungerne auf den Anhänger gehen oder Sie keinen Pferdeanhänger zur Verfügung haben ist eine Pferdebox oder eine Kammer schnell umgebaut.

Aber auch wenn keine Möglichkeit haben eine Rauminhalation durchzuführen - können Sie den EquiEasyNeb mit einer Maske betreiben. 

Aufbau der Lunge

Wie sieht das eigentlich aus?


Um die Soletherapie zu verstehen, müssen wir einen kurzen Ausflug in die Anatomie des Pferdes unternehmen - keine Angst alles im Folgenden bleibt verständlich!

Ein Überblick

  • Der Weg der Atemluft beginnt in den Nüstern -> Rachen -> Kehlkopf -> Luftröhre (Trachea), diese teilt sich am Brusteingang in kleinere Röhren = die Hauptbronchien
  • Die Hauptbronchien verästeln sich wie ein Baum in immer kleiner werdende Röhren, die Bronchien. 
  • An den feinsten Verästelungen, den Bronchiolen, sitzen schließlich die Lungenbläschen (Alveolen). Sie haben einen Durchmesser von nur 0,3 mm und sind von einem Netz kleinster Blutgefäße, den Kapillaren, bedeckt.
  • WICHTIG: In den Lungenbläschen findet die Atmung – der Gasaustausch – statt: Sauerstoff dringt aus der Atemluft der Lungenbläschen in das Blut ein. Umgekehrt tritt Kohlendioxid aus dem Blut der Kapillaren über die Wand der Lungenbläschen in deren Luftraum über.
erklärung aufbau der lunge

Lungen - CHECK UP 

Die Lunge des Pferdes ist sehr großflächig und kann über einen sehr langen Zeitraum (Jahre) ein Defizit kompensieren. Deshalb lohnt es sich regelmäßig einen kleinen Check up durchzuführen. 


Wie atmet mein Pferd?

Die Atmung des Pferdes sollte kontrolliert und gleichmäßig ablaufen.

  • Zählen Sie die Atemzüge Ihres Pferdes, am Besten an den Flanken zu sehen. 1 Atemzug = Heben und senken der Flanke.


In Ruhe bei einem gesunden Pferd: 8-16 Atemzüge pro Minute (Je kleiner das Pferd, desto mehr Atemzüge bei Ponys können das bis 24 Atemzügen pro Minute sein)
Unter Belastung kann die Frequenz auch schnell auf über 100 pro Minute ansteigen. 

Bei einem gesunden Pferd sollte die Atmung innerhalb von 30 Minuten nach der Belastung auf unter 40 Atemzügen pro Minute sein.

Hat mein Pferd Atemgeräusche?

  • Atemzüge können gepresst, stoßartig, langgezogen oder auch seufzend sein. Um dies zu kontrollieren, kannst du einfach das Ohr auf die Seite deines Pferdes legen. Wenn du ein Rascheln, Pfeifen, Rauschen, Knistern oder Blubbern hörst, stimmt etwas nicht.


  • Auch wenn die Atmung deutlich verzögert ist (also sowohl das Ein- als auch das Ausatmen deutlich länger dauert), ist dies ein Hinweis auf ein Problem.Bei Dämpfigkeit benötigt das Pferd sehr viel Kraft zum Atmen und auf Dauer entsteht die sogenannte Dampfrinne unten am Rippenbogen. 

Hat mein Pferd einen akuten Anfall?

  • Nüstern beobachten 

Bei normaler Atmung im Ruhezustand bewegen sich die Nüstern kaum, bei Atembeschwerden werden sie während der Einatmung deutlich geweitet (Nüsternblähen). Wenn man aus den Nüstern ein Atemgeräusch vernimmt, ist die auch ein deutliches Warnzeichen!

  • Die Flanken (Bauchmuskeln) beobachten

Bei Atemnot hebt das Pferd während der Ausatmung die Flanken an, um die Luft aus der Lunge zu pressen.

Hauptsymptom Husten

Bei den meisten Pferden beginnt es mit Husten
und zieht sich dann durch die komplette Krankheitsgeschichte.
Aber was hat es eigentlich auf sich mit dem Husten? 
Warum entsteht er?

Definition

Husten = stoßartige Ausatmungsbewegung erzeugt durch die Atemmuskulatur aufgrund einer Reaktion durch Reizung der Atemwege.

  • akuter Husten (< 8 Wochen)
  • chronischer Husten (> 8 Wochen)


Was reizt die Atemwege?

  • mechanischen Reizungen (Futterpartikel, Staub, trockene Luft) 
  • Allergien (Histamin) 
  • thermischen oder chemischen Reizen (Kälte, Ammoniak-Belastung)
  • Infektionskrankheiten viralen oder bakteriellen Ursprungs 
  • kontaminiertem Futter oder Einstreu (Schimmelpilzgifte)


Welche Arten von Husten gibt es?

  • Produktiver Husten: Husten mit Schleimbildung
  • Unproduktiver (trockener) Husten: Husten ohne Schleimbildung


Wie können Atemwegserkrankungen entstehen?

Der Körper verfügt über einen Selbstreinigungsmechanismus, um die Schleimhäute gesund zu erhalten. Durch die "mukoziliäre Clearance", wird kontinuierlich Schleim gebildet. Werden nun die Schleimhäute des Pferdes zusätzlich gereizt, wird durch die Entzündung der Schleim vermehrt und er  seine Konsistenz verändert. Er wird zäher und es entsteht mehr Auswurf oder 
er verbleibt in den Atemwegen, was zu Atmungsproblemen führen kann. Auch spastische Reaktionen sind möglich.

| Und nun sind wir auch schon bei den Atemwegserkrankungen angelangt

Akute Bronchitis

= alle akuten Entzündungen der Bronchialschleimhaut.

Urasachen

  • Oft virale Ursachen + Sekundärinfektion durch Bakterien. Stress, Staub oder eine starke Ammoniakbelastung durch Einstreu können das Auftreten einer Bronchitis unterstützen. Schlechte Haltungsbedingungen, wie zum Beispiel das Verfüttern oder Einstreuen von schimmligem Heu und Stroh, führen oft zeitverzögert zum Ausbrechen von Bronchitis. 


Symptome

  • starken, feuchten Husten 
  • klaren bis milchig-gelblichem Nasenausfluss
  • rasselnde Atemgeräusche
  • Fieber
  • Abgeschlagenheit


Komplikation

  • Lungenentzündung
  • Chronisch obstruktive Bronchitis 




| Nice to know

Symptome der Lungenentzündung

  • Appetitlosigkeit
  • teilweises Schwitzen oder Zittern
  • erhöhte Herz- und Atemfrequenz
  • Atemnot
  • im Blutbild wird eine Vermehrung der weißen Blutkörper erkennbar (Leukozytose)


Chronisch obstruktive Bronchitis

= dauerhafte, sich quasi selbsterhaltende Entzündung, die bis zur Dämpfigkeit führen kann.

Ursachen

Leider oft nicht klar abzugrenzen, viele Möglichkeiten können solch einen Zustand hervorrufen:

  • Viruserkrankung ( Übergang von der akuten zur chronischen Bronchitis)

Dadurch sind die Schleimhäute entzündet = mehr Schleimbildug = kein Abtransport des Schleims aus den Bronchien = auch kein Abtransport anderer Fremd- und Schadstoffe, wie z.B.:

  • Staub und Schimmelsporen
  • Pollen (Allergie)
  • etc.


Diese verbleiben in der Lunge und reizen die Schleimhäute zusätzlich = noch mehr Schleim. Die schon angeschlagene und entzündete Schleimhaut wird nun zusätzlich auch durch Gase (Ammoniak) gereizt, dadurch wird dann noch mehr Schleim gebildet.

Aber bei Entzündung wird nicht nur Schleim gebildet, der den Gasaustausch behindert, sondern zudem schwellen die Schleimhäute der Bronchien an, so dass sich ihre Luftwege schnell und zu stark verengen (Bronchospasmus).

Was passiert auf Dauer mit der Lunge?

Pferde mit chronisch obstruktiver Bronchitis müssen stärker atmen, um die notwendige Luft in und aus der Lunge zu transportieren. Vor allem das Ausatmen fällt den Tieren schwer; die Pferde müssen den Bauch stärker anspannen. In einigen Fällen erkennt man an der deutlich stärker entwickelten Atemmuskulatur, dass das Pferd an einer COB leidet. Die Sehnen am Bauch und die Rippen zeichnen sich dann deutlich ab.


Entwickelt sich die chronisch obstruktive Bronchitis weiter, fällt es dem Pferd immer schwerer auszuatmen – es arbeitet gegen den steigenden Druck, der sich immer weiter verengenden Luftwege an. Der Zustand kann sich weiter zuspitzen, da es dem Pferd irgendwann nicht mehr möglich ist, die eingeatmete Luft komplett wieder auszuatmen. Bei jedem Atemzug nimmt es Luft in die Lungenbläschen (Alveolaren) auf. Atmet das Pferd aus, verschließen sich teilweise diese Lungenbläschen und es bleibt Luft in der Lunge übrig (air trapping). Die Alveolaren blähen sich auf und die dünnen Wände der Lungenbläschen können hierdurch reißen. Es kann sich schlimmstenfalls ein Lungenemphysem (Lungenüberblähung) ausbilden.

Sommerekzem

Wenn sich das Pferd blutig schubbert

Und was ist mit Ekzemern? Was passiert da eigentlich im Pferdekörper?

Im Folgenden können Sie nachlesen über das Thema Pferd und Ekzem. 

warum hat ein pferd sommerkezem

Sommerekzem

Was ist das eigentlich?

Gnitzen und Kriebelmücken  - die Auslöser der Symptome des Sommerekzems beim Pferd.

Die Übeltäter sind überwiegend die Culicoides-Mücken (Gnitzen) und manchmal die Kriebelmücken (Simulium), aber auch andere Insekten wie z.B. Bremsen können die Sommerekzem Symptome auslösen. Nur die befruchteten, weiblichen Mücken stellen eine Gefahr dar. Während sie stechen, gelangt ihr Speichel in die Haut. Dieser enthält ein Eiweiß, auf welches sensibilisierte Pferde allergisch reagieren.

Symptome

  • Hautausschlag (Pusteln)
  • Starker Juckreiz, Unruhe und ständiges Scheuern
  • Haarlose Scheuerstellen
  • Hautverdickung
  • Verkrustungen und Schuppenbildung
  • Offene und blutige Stellen
  • Nässende Wunden
  • Sekundärinfektionen
sommerekzem bei pferd

Aber warum reagiert ein Pferd so stark auf Insekten, die man eigentlich als "Outdoor-Tier" schon vertragen sollte?


Die eigentliche Ursache liegt in der Sensibilisierung der Pferde, die zu einer Allergie führt. Wodurch die Sensibilisierung genau entsteht, ist umstritten. Wahrscheinlich sind es viele Faktoren, die das Risiko steigern, dass Ihr Pferd zum Ekzemer wird. Ein geschwächtes Immunsystem gilt als mitverantwortlich.

Ernährung, Lebensraum und Befinden bzw. Stresslevel des Pferdes haben zusätzlich Einfluss, auf die Entstehung einer Sensibilisierung auf den Speichel der Mückenspezies Culicoides. Stoffwechselstörungen sowie Mangelernährung begünstigen dieses Krankheitsbild zusätzlich. 

Experten nennen auch folgende Ursachen:

  • Zu viel Weidegang auf energie- un eiweißreichen Wiesen
  • Bewegungsmangel
  • Probleme mit der Darmfunktion
  • Stress
  • zu viel Stärke & Kohlenhydrate
  • Mineralmangel
  • Entzündungen im Körper
isländer mit sommerekzem macht soletherapie
meer inhalation mit salz

Mit der Kraft von Salz

Soleinhalation und Soletherapie bei Pferden



PEGASALT

Im Gries 31 
89584 Ehingen 

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ÜBER UNS


PEGASALT - das sind wir Sarah & Alper,  ein kleines Unternehmen, welches seit über 5 Jahren in der Pferdeinhalation mit Sole tätig ist. Gegründet haben wir PEGASALT - wegen unserer an COB- erkrankten Stute Da Capa. Durch die jahrelange Erkenntnisse und enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden und verschiedensten Tierärzten, haben wir uns stetig weiterentwickelt und viel Erfahrung gesammelt. Diese gewonnenen Erfahrungen möchten wir mit Ihnen teilen, um Ihnen und Ihrem Pferd helfen zu können. Da wir selbst wissen, wie es einem ergeht mit einem Pferd, das an einer Atemwegs- und/oder Hauterkrankung leidet.


Da Capa
* 12.03.1991  † 12.01.2019
Wir haben Dich verloren an die Zeit, aber wir werden immer weiter kämpfen - für dich ♥